Mittwoch, 24. Februar 2016

Die Flüsse von London Rezi


Titel: Die Flüsse von London
Autor: Ben Aaronovitch
Erscheinungsdatum: 01.01.12
Seitenzahl: 480
Verlag: dtv
ISBN: 9783423213417


Klappentext:
Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben...Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!


Cover & Klappentext:
Ich finde das Cover super schön und es ist mal was anderes. Hier wurde auf das Detail geachtet, denn wenn man durch die Lupe sieht, weiß man wo die Story beginnt und um welchen es sich auch hauptsächlich dreht. Alles perfekt passend zum Inhalt, man hat sofort eine Vorstellung um was es gehen wird. Der Klappentext ist humorvoll und läd sofort dazu ein, das Buch aufzuschlagen und mit dem lesen zu beginnen.
5 Punkte

Handlung:
Krasse Schockmomente, die einem die Nackenhaare aufrichten! Man befindet sich mitten in der Detektivarbeit, kann nichts vorhersehen, aber selbst versuchen die Hintergründe herauszubekommen. Da schlägt mir das Herz höher! ♥  Die Spannung ist von Anfang bis Ende enorm hoch und lässt einen das Buch einfach nicht zuklappen. Zudem wird mit sehr viel Humor alles etwas aufgelockert.  Der Aufbau, der sich erst zum Schluss genau zeigt, ist nicht nur logisch nachvollziehbar sondern basiert auf einer absolut genialen Idee, wie ich finde. Und nicht etwa weil die Idee so neu wäre. Nein, aber das wonach die Handlung bzw. die Morde aufgebaut sind, existiert wirklich und schließt somit den Kreis von der magischen Welt im realen London.
5 Punkte

Schreibstil:
Super humorvoll. Typisch britisch, mit zynischen Aspekten. Ich habe mich beim lesen zumindest sehr gut amüsiert. Dazu ist es sehr flüssig, fast schon melodisch geschrieben, was durch einige etwas komplexere Kettensätze erwirkt wird, so dass man schnell in den Lauf der Geschichte reinkommt und ein hohes Lesetempo vorfindet. Der Erzähler ist der Protagonist, der aus seiner Sicht die Geschichte wiedergibt und somit dem Leser Einblicke in sein Denken und seine Beobachtungen ermöglicht.
5 Punkte

Charaktere:
Wie schon gesagt, man sieht die Welt durch den Protagonisten Peter Grant, was hier vollkommen ausreicht, da man sonst möglichweise von anderen Sichtweisen überfordert wird. Peter beobachtet genug und das sehr detailiert, wie es sich für einen anständigen Polizisten gehört. Er ist "typisch Mann" und sehr symphatisch, vor allem wegen seines Humors. Auch die anderen Charaktere haben ihre Eingenarten und sind bis ins Detail ausgearbeitet. Hier wurde auf alles geachtet, vom Aussehen, über Gestiken und selbst die Art zu sprechen wurde individuell angepasst. Was mir ein bisschen gefehlt hat ist eine Charakterentwicklung, da konnte ich eigentlich nicht viel feststellen.
4 Punkte

Orte & Atmosphäre:
Ich habe mich gefühlt als wäre ich wieder in London. Da ich viele Orte in der Handlung schon mit eigenen Augen gesehen habe, konnte ich mir das ganze natürlich doppelt so gut vorstellen. Aber die Beschreibungen sind an sich einfach gut gelungen. Kein SchnickSchnack, wie es auch zum Charakter des Protagonisten passt, wird hier erwähnt, wobei dennoch gekonnt Hintergrundwissen einfließt. Allgemein ist die Atmosphäre in den meisten Fällen gut getroffen und auch mitreißend, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, wo es nicht ganz so überzeugend war.
4 Punkte


Fazit:
Ein bisschen rechnen und...4,5 Libellen gibt's insgesamt :)
Ein tolles Buch, das ich wirklich nur empfehlen kann. Ich hatte jedenfalls richtig Spaß am Detektiv spielen und dem britischen Humor und freue mich schon darauf den 2. Band zu lesen.


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